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26.04.2021 | Ausgleichsabgabe 2021

Staffelbeträge erhöht

Ein Blatt Papier mit Zahlen und Notizen, ein Bleistift, ein Taschenrechner

Die Staffelbeträge, die Arbeitgeber zahlen müssen, wenn sie ihrer Beschäftigungspflicht gegenüber schwerbehinderten Menschen nicht oder nicht ausreichend nachkommen, sind erhöht worden. Sie gelten ab dem Anzeigejahr 2021 – also für die Anzeige, die Arbeitgeber ab Dezember 2021 abgeben müssen.

Die Beträge ändern sich wie folgt:

Bisheriger Satz: Neuer Satz:
125 Euro 140 Euro
220 Euro 245 Euro
320 Euro 360 Euro

Welcher Staffelbetrag bei welcher Quote gilt und welche Sonderregelungen es für Arbeitgeber mit weniger als 60 bzw. 40 Arbeitsplätzen gibt, können Sie hier nachlesen: Vorschriften | REHADAT-Ausgleichsabgabe.

Ganz bequem können Sie sich die Berechungen mit den neuen Beträgen auch in unserem Video "Wie wird die Ausgleichsabgabe berechnet?" erklären lassen: Videos zur Ausgleichsabgabe | REHADAT-Ausgleichsabgabe.

Und mit dem REHADAT-Ersparnisrechner können Sie sich einen schnellen Überblick über die Einsparmöglichkeiten bei der Einstellung oder Ausbildung von schwerbehinderten oder gleichgestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschaffen – natürlich ebenfalls mit den aktualisierten Staffelbeträgen: Online-Rechner | REHADAT-Ausgleichsabgabe.

20.04.2021 | Wie erfüllen Unternehmen ihre Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Menschen?

BA veröffentlicht neue Statistik

Diagramm

Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre jährliche Statistik zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen für das Jahr 2019 veröffentlicht.  

2019 gab es in Deutschland 171.599 beschäftigungspflichtige Betriebe: davon hatten 127.803 Unternehmen schwerbehinderte Menschen beschäftigt, 43.796 hatten keine beschäftigt.

Insgesamt lag die Beschäftigungsquote bei 4,6 Prozent und blieb damit unverändert. Die privaten Unternehmen hatten dabei eine Ist-Quote von 4,1 Prozent – gegenüber einer Quote von 6,5 Prozent der öffentlichen Arbeitgeber. 

Über eine Million gleichgestellte oder schwerbehinderte Personen wurden auf einen Pflichtarbeitsplatz angerechnet. Knapp  8.500 gleichgestellte oder schwerbehinderte Auszubildende konnten auf jeweils zwei Pflichtarbeitsplätze angerechnet werden.

Mehr Statistiken zu Schwerbehinderung und der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung finden Sie auf der Webseite www.rehadat-statistik.de.

23.02.2021 | Schwerbehindertenanzeige zum 31. März 2021 fällig

Abgabe der Anzeige am besten elektronisch

Ein Kalenderblatt - angezeigt wird der 31. März

Arbeitgeber, die 2020 im Jahresdurchschnitt monatlich mind. 20 Arbeitsplätze (im Sinne der §§ 156 ff. SGB IX) hatten, sind anzeigepflichtig und müssen bis zum 31.03.2021 eine Anzeige über die Erfüllung der Beschäftigungspflicht bei der Agentur für Arbeit abgeben.

Am schnellsten geht das per elektronischem Versand mit der kostenlosen Software IW-Elan. Diese können Sie auf unserer Homepage www.iw-elan.de schnell und unkompliziert herunterladen.

Falls eine Ausgleichsabgabe zu zahlen ist, ist diese mit Abgabe der Anzeige fällig und muss an das zuständige Integrations- bzw. Inklusionsamt überwiesen werden. Bei Zahlung nach dem 31. März erhebt das Integrations- bzw. Inklusionsamt einen Säumniszuschlag.

26.01.2021 | Kurzarbeit im Anzeigeverfahren

Vertragliche Arbeitszeit zählt

Schriftzug Info! Kurzarbeit

Beschäftigte, die wegen Kurzarbeit weniger als 18 Stunden in der Woche arbeiten, zählen trotzdem bei der Anzahl der Arbeitsplätze und Stellen nach § 156 SGB IX mit. Denn im Anzeigeverfahren gilt die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit.

Das bedeutet: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kurzarbeit – auch in Kurzarbeit mit Null Arbeitsstunden – werden in Spalte 1 mitgezählt und dürfen in Spalte 3 nicht wieder abgezogen werden. Auch im Verzeichnis werden Beschäftigte in Kurzarbeit, die auf einen Pflichtarbeitsplatz anrechenbar sind, entsprechend der vertraglich geregelten Arbeitszeit eingetragen.

Weitere Information zum Anzeigeverfahren 2020 finden Sie hier: Erläuterungen der Bundesagentur für Arbeit zum Anzeigeverfahren 2020 (PDF, 430 KB).

 

12.01.2021 | BA-Bestellservice online

Formulare und CD-ROM für Anzeigejahr 2020

Logo der Bundesagentur für Arbeit / Schrift: Bestellservice und Anzeigeverfahren nach § 163 SGB IX

Ab sofort können Sie bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) per Online-Formular die offiziellen Formulare für das Anzeigejahr 2020 und die CD-ROM mit IW-Elan 2020 bestellen. 

Das Formular finden Sie hier: www.iw-elan.de/service/bestellservice/ba-bestellservice-2020

Tipp: Schneller und einfacher geht es für Sie, wenn Sie die Software IW-Elan 2020 direkt und kostenfrei aus dem Download-Bereich herunterladen! Die Software unterstützt Sie bei der Eingabe Ihrer Daten durch kontextbezogene Ausfüllhilfen und Plausibilitätsprüfungen.

21.12.2020 | Welche Leistungen wurden aus dem Topf der Ausgleichsabgabe bezahlt?

BIH-Jahresbericht veröffentlicht

Grafik aus BIH-Jahresbericht: Leistungen der Integrationsämter 2019, Gesamtausgaben 586 Mio. Mittel der Ausgleichsabgabe

Welche Leistungen haben Betriebe zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen erhalten? Wieviel Geld wurde für Arbeitshilfen, Arbeitsassistenz oder Qualifizierung an schwerbehinderte Menschen gezahlt? Welche Förderung haben Inklusionsunternehmen bekommen? Diese und andere Fragen beantwortet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen in ihrem neuen Jahresbericht 2019/2020.

Mehr Infos: www.rehadat-statistik.de/statistiken/leistungen/integrationsaemter

07.12.2020 | Ausgleichsabgabe für 2020 berechnen

IW-Elan steht zum Download bereit

Logo IW-Elan mit Info, dass das IW-Elan 2020 jetzt zum Download zur Verfügung steht

Arbeitgeber mit mindestens 20 Beschäftigten müssen ihrer Agentur für Arbeit bis zum 31.03.2021 anzeigen, wie viele schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen sie 2020 beschäftigt haben. Diese Anzeige können Betriebe am einfachsten mit der Software IW-Elan erstellen, die ab sofort unter www.iw-elan.de zum kostenlosen Download zur Verfügung steht.

Das Programm rechnet aus, ob 2020 genügend Pflichtarbeitsplätze besetzt waren und – falls nicht – in welcher Höhe eine Ausgleichsabgabe zu zahlen ist. Die Anzeige kann dann elektronisch an die Bundesagentur für Arbeit geschickt werden. Einzig der von IW-Elan automatisch erzeugte Versandbeleg muss noch unterschrieben per Post versandt werden.

Das Programm unterstützt die Anwenderinnen und Anwender mit vielen praktischen Funktionen wie Datenimport aus Personalsoftware, Datenübernahme aus dem Vorjahr, einer begleitenden Hilfe, Plausibilitätsprüfungen und einer korrekten Berechnung.

Wer keine Download-Möglichkeit hat, kann ab dem 12. Januar 2021 eine CD-ROM mit IW-Elan 2020 bei der Bundesagentur für Arbeit per Internetformular bestellen: www.iw-elan.de/service/bestellservice.

Nutzerinnen und Nutzer finden auf der begleitenden Internetseite www.iw-elan.de viele weitere nützliche Informationen: z. B. ein umfangreiches Lexikon, FAQs und Vorjahresversionen. Die Seite wurde neu aufgesetzt und ist nun responsive und barrierefrei.

12.11.2020 | Erhebung der Ausgleichsabgabe

BIH aktualisiert Handlungsempfehlung

Titelblatt: Schwerbehinderten Ausgleichsabgabe - Empfehlungen zur Erhebung / BIH

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) hat ihre Handlungsempfehlung zur Erhebung der Ausgleichsabgabe umfassend neu überarbeitet. Die Arbeitshilfe richtetet sich vorrangig an die Sachbearbeitung in den Integrations- und Inklusionsämtern und in den Arbeitsagenturen. Die Gliederung der Empfehlungen folgt nicht der Paragrafenfolge des Gesetzes (§§ 154 ff. SGB IX), sondern dem Aufbau des Vordrucks „Anzeige“ der Bundesagentur für Arbeit und orientiert sich somit an den Arbeitsabläufen der Sachbearbeitung.

Hier können Sie die Broschüre direkt downloaden (PDF, 1,6 MB): www.integrationsaemter.de

01.10.2020 | Mehr Menschen mit Behinderungen beschäftigen

Personalkompass Inklusion in zweiter Auflage erschienen

Ausschnitt Titelblatt Personalkompass: eine stilisierte Person im Rollstuhl steht vor verschiedenen Wegweisern

Der Personalkompass Inklusion hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass sich mehr Betriebe über die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen informieren. Die dort zusammengestellten Informationen haben geholfen, Arbeitsplätze behinderungsgerecht zu gestalten, Unterstützung bei Fragen der Förderung zu erhalten oder über andere Unternehmen zu lesen, die dies bereits erfolgreich geschafft haben. Jetzt liegt der Personalkompass in einer aktualisierten und überarbeiteten Auflage vor.

Dazu die REHADAT-Projektleiterin Andrea Kurtenacker: „Die erste Auflage des Personalkompass Inklusion war 2015 sehr schnell vergriffen, und wir hörten aus den Unternehmen, dass er sie bei ihrer Personalpolitik gut unterstützt. Das hat uns ermutigt, eine erweiterte und aktualisierte Version zu erstellen, denn Gesetze haben sich geändert, neue Zahlen sind verfügbar. Wir wünschen uns, dass der Personalkompass weiterhin dazu beiträgt, dass noch mehr Menschen mit Behinderungen in den Unternehmen eingestellt oder ausgebildet werden.“

Der Personalkompass Inklusion versteht sich als Leitfaden vor allem für kleine und mittlere Betriebe (KMU), ein modernes Personalmanagement zu betreiben. Denn gerade KMU heben immer wieder den Informationsbedarf hervor, wenn es um Fragen der Fachkräftesicherung, der Arbeitsgestaltung oder der Personalstrategien geht. Der Leitfaden stellt Praxiswissen zusammen und nutzt dafür Formate wie Checklisten, Kontakt- und Förderhinweise, Good-Practice-Beispiele, Überblicksartikel und ein Glossar.

Hier steht der neue Personalkompass Inklusion als PDF-Datei zum Download bereit: https://rehadat.link/personalkompass

Wer die Printversion erhalten möchte, kann bis zu drei Exemplare hier anfordern: www.rehadat.de/presse-service/publikationen

19.08.2020 | Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung

BA veröffentlicht Analyse für 2019

Ausschnitt Deckblatt BA-Bericht 'Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung'

Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre Analyse des Arbeitsmarktes für Menschen mit Behinderung für 2019 veröffentlicht.

Der umfangreiche Bericht beantwortet z. B. solche Fragen:

  • Wie entwickelt sich die Anzahl schwerbehinderter Menschen?
  • Welchen Grad der Behinderung haben schwerbehinderte Menschen und welche ist ihre schwerste Behinderung?
  • Wieviele schwerbehinderte Menschen sind am Erwerbsleben beteiligt?
  • Wieviele schwerbehinderte Menschen sind in größeren Betrieben beschäftigt?
  • Welchen Wirtschaftszweigen gehören diese Betriebe an?
  • Wieviele schwerbehinderte Menschen sind arbeitslos?
  • Wie alt sind sie und welche Berufsabschluss haben sie?
  • Wieviele schwerbehinderte Menschen sind an welchen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten beteiligt?

Hier können Sie den Bericht aufrufen (Excel, 2019 - Deutschland): statistik.arbeitsagentur.de