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Lohnkostenzuschuss

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Lohnkosten-Zuschuss

Ein Lohnkosten-Zuschuss ist eine Hilfe mit Geld.
 
Das Geld können
  • Arbeit-Nehmer
  • Und Arbeit-Geber
bekommen.
 
Für manche Menschen ist es schwer,
 
eine Arbeit zu finden.
 
Zum Beispiel für:
  • langzeit-arbeitslose Menschen
  • Menschen ohne gute Ausbildung
  • Und ältere Menschen
In Schwerer Sprache nennt man diese Menschen:
 
Menschen mit Vermittlungs-Hemmnissen
 
Diesen Menschen soll der Lohnkosten-Zuschuss helfen.
 
Damit sie wieder eine Arbeit bekommen.
 
Die Lohnkosten-Zuschüsse gibt es meistens nur für eine bestimmte Zeit.
 
Die Lohnkosten-Zuschüsse sollen dabei helfen:
 
Die Arbeit-Geber erhalten den Lohnkosten-Zuschuss als Ausgleich.
 
In Schwerer Sprache sagt man: Minderleistungs-Ausgleich
 
 
Menschen mit Schwierigkeiten bei der Arbeits-Suche
 
brauchen oft ein längere Einarbeitungs-Zeit.
 
Ihre Arbeits-Leistung ist zu Beginn von ihrer Einstellung
 
häufig geringer als die Arbeits-Leistung von ihren Arbeits-Kollegen.
 
Nach der Einarbeitungs-Zeit sollen sie 
 
genauso gut arbeiten können wie ihre Arbeits-Kollegen.
 
 
Die Lohnkosten-Zuschüsse werden 
  • mit Steuern
  • Oder mit Sozial-Abgaben
bezahlt.
 
Stellt ein Arbeit-Geber Menschen ein,
 
die schon seit langer Zeit ohne Arbeit sind?
 
Oder für die es besonders schwierig ist,
 
eine Arbeit zu finden?
 
Zum Beispiel: Menschen mit Behinderungen
 
Dann kann der Arbeit-Geber einen Zuschuss
 
von der Agentur für Arbeit bekommen.
 
Der Zuschuss heißt: Eingliederungs-Zuschuss
 
Der Eingliederungs-Zuschuss soll diesen Menschen helfen.
 
Damit sie bessere Möglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeits-Markt haben.
 
Der Arbeit-Geber muss dafür einen Antrag stellen.
 
Nur dann kann der Arbeit-Geber den Eingliederungs-Zuschuss bekommen.
 
 
Hier werden Schwere Wörter erklärt:
 
Agentur für Arbeit / Bundes-Agentur für Arbeit
 
Die Bundes-Agentur für Arbeit hilft Menschen,
 
die eine Arbeit suchen.
 
Und sie hilft Menschen,
 
damit sie ihre Arbeit behalten können.
 
Die Bundes-Agentur für Arbeit hilft auch Arbeit-Gebern.
 
Zur Bundes-Agentur für Arbeit gehören alle
 
Agenturen für Arbeit in Deutschland.
 
Die Agentur für Arbeit in Ihrer Stadt ist für Sie zuständig.
 
Oder eine Agentur für Arbeit in Ihrer Nähe.
 
 

Allgemeiner Arbeits-Markt

Der allgemeine Arbeits-Markt ist da,

wo auch Menschen ohne Behinderungen arbeiten.

Man arbeitet auf dem allgemeinen Arbeits-Markt

wenn man

  • In einem großen oder kleinen Betrieb arbeitet
  • Bei einer Stadt oder Gemeinde arbeitet
  • Oder bei einem anderen Arbeit-Geber arbeitet

Wer auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeitet,

hat zum Beispiel:

  • einen Arbeits-Vertrag mit einer Firma
  • Und einen festen Lohn

Menschen auf dem allgemeinen Arbeits-Markt

können auch arbeits-los werden.

 

Sozial-Abgaben
 
Sozial-Abgaben zahlen Sie immer dann,
 
wenn Sie eine sozial-versicherungs-pflichtige Arbeit haben.
 
Sozial-Abgaben sind Geld für die Sozial-Versicherungen.
 
Zu dem Geld sagt man auch: Beiträge
 
Das sind die Sozial-Versicherungen:
  • die Kranken-Versicherung
  • die Pflege-Versicherung
  • die Arbeitslosen-Versicherung
  • die Renten-Versicherung
  • Und die Unfall-Versicherung
 
Die Beschäftigten und ihre Arbeit-Geber
 
zahlen Beiträge in die Sozial-Versicherungen ein.
 
Der Arbeit-Geber bezahlt die Hälfte von den Beiträgen.
 
Die andere Hälfte bezahlt der Beschäftigte.
 
Der Arbeit-Geber bezahlt das Geld
 
von dem Lohn von den Beschäftigten an die Versicherungen.
 
Die Beschäftigten bekommen dafür etwas weniger Lohn.
 
Bei der Unfall-Versicherung zahlt nur der Arbeit-Geber ein.
 
So bekommen die Sozial-Versicherungen das Geld,
 
mit dem sie helfen können.
 
 
Die meisten Menschen müssen arbeiten und Geld verdienen,
 
um zu leben.
 
Wer seine Arbeit verliert oder schwer krank wird, 
 
kann in Not geraten.
 
Eine Operation im Kranken-Haus ist zum Beispiel sehr teuer.
 
Kaum jemand kann das selbst bezahlen.
 
Wenn jemand mehrere Operationen braucht,
 
bekommt er sie.
 
Das geht nur,
 
weil viele Menschen Geld in die Kranken-Versicherung einzahlen.
 
So ähnlich ist das auch
  • bei der Renten-Versicherung
  • bei der Unfall-Versicherung
  • bei der Arbeitslosen-Versicherung
  • Und bei der Pflege-Versicherung
 
Wer Unterstützung braucht,
 
bekommt Hilfe von der Versicherung.
 
Deshalb müssen Arbeit-Nehmer
 
von ihrem Lohn regelmäßig Sozial-Versicherungs-Beiträge zahlen.
 
Auch wenn sie gerade selbst keine Hilfe aus der Sozial-Versicherung brauchen.

Ein Lohnkostenzuschuss kann sowohl ein Zuschuss zum Arbeitsentgelt an Arbeitnehmende als auch an Arbeitgebende sein. Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgebende sollen dazu führen, dass Menschen mit Vermittlungshemmnissen Arbeit finden, obwohl ihre Produktivität im Vergleich zum Lohn niedriger ist als bei anderen Arbeitnehmenden.

Solche Hemmnisse können beispielsweise Langzeitarbeitslosigkeit, mangelnde Qualifikation oder hohes Alter sein. Meist sind diese Zuschüsse befristet, da das erhoffte Ziel ist, dass die Produktivität nach einer Einarbeitungszeit steigt.

Lohnkostenzuschüsse müssen durch Steuern oder Sozialabgaben refinanziert werden. Sie dienen dem Abbau von Arbeitslosigkeit vor allem dann, wenn sie sich überwiegend auf bestimmte Gruppen beschränken, wie dies beispielsweise beim Eingliederungszuschuss der Fall ist.

(ml) 2017