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Angaben zum Urteil

Sozialgerichtliches Verfahren - Prozesskostenhilfe - Rechtsanwaltsbeiordnung in Verfahren nach dem Schwerbehindertenrecht - Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse - maßgebender Zeitpunkt - Bewilligung ohne Ratenzahlung - Arbeitslosengeld II-Bezieher

Gericht:

LSG Bayern 1. Senat


Aktenzeichen:

L 1 SB 115/09 B ZVW


Urteil vom:

19.08.2009


Grundlage:

SGG § 73a Abs. 1 S. 1 / ZPO § 114 S. 1 / ZPO § 121 Abs. 2 / SGB IX / SGB II



Leitsätze:

1. Zur Notwendigkeit einer Rechtsanwaltsbeiordnung in Verfahren nach dem Schwerbehindertenrecht (Folgeentscheidung zu den Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 und 6. Mai 2009 - 1 BvR 439/08).

2. Maßgebender Zeitpunkt für die Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse im prozesskostenhilferechtlichen Sinn ist derjenige der gerichtlichen Entscheidung.

3. Die wirtschaftlichen Verhältnisse für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe ohne Ratenzahlung liegen regelmäßig vor, wenn der Antragsteller Arbeitslosengeld II bezieht und kein nennenwertes Vermögen hat.

Fortsetzung/Langtext

Rechtsweg:

SG Regensburg Beschluss vom 11. Dezember 2006



Quelle:

BAYERN.RECHT


Referenznummer:

R/R5602


Weitere Informationen

Themen:
  • Feststellungsverfahren /
  • Grad der Behinderung (GdB)

Schlagworte:
  • Arbeitslosengeld II /
  • Begutachtung /
  • Beiordnung /
  • Erforderlichkeit /
  • Feststellungsverfahren /
  • GdB /
  • Prozesskostenhilfe /
  • Rechtsanwalt /
  • Rechtsbeistand /
  • Schwerbehinderteneigenschaft /
  • Sozialgerichtsbarkeit /
  • Urteil


Informationsstand: 08.07.2013

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